Etiketten in der Scheibenproduktion

Hunderte von Bauteilen werden in der Autoproduktion verarbeitet. Damit ein Produkt während der Produktion identifiziert werden kann und eine Rückverfolgung zum Produzenten möglich ist, ist die richtige Etikettierung enorm wichtig.

Das Etikett dient der Zuordnung zu einem bestimmten Fahrzeug, beinhaltet u.a. die Chargennummer und ermöglicht die Verifizierung des Einbaudatums. In diesem Bereich kommen verstärkt RFID-Etiketten zum Einsatz.

„NiceLabel® designed“ – automatisiert gedruckt

Die vorhandenen Daten der Produktion werden analysiert und an einer bestimmten Stelle zur Verfügung gestellt. Die NiceLabel®-Software holt sich die Daten ab, bereitet sie für den Druck auf und sendet die Daten an das entsprechende Gerät. Direkt nach dem Druck wird das Etikett vom Roboter abgenommen und immer präzise an der gleichen Stelle auf die Scheibe aufgebracht. Dort muss es dauerhaft kleben und lesbar bleiben.

Bedingungen:

Die Etiketten müssen permanent haften, auch bei Kälte oder Hitze und über mindestens 10 Jahre. Die Oberfläche darf sich nicht verändern, um die Qualitätssicherung zu gewährleisten. All diese Dinge werden im Vorfeld definiert und intensiven Haltbarkeitstest, wie z.B. Wärme- und Kältekammern, Sonneneinstrahlung usw. unterzogen.

Referenz

Bei einem Zulieferer aus Witten werden Front- und Heckscheiben für verschiedene deutsche Pkw-Produzenten hergestellt. Die hochautomatisierte Produktion erfolgt weitgehend durch Roboter, ohne menschliche Eingriffe.

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